Der Berliner Konrad Ernst Otto Zuse (1910 – 1995) war ein deutscher Bauingenieur, Erfinder und Unternehmer (Zuse KG).
1935 schloss Zuse sein Ingenieurstudium mit einem Diplom ab. Danach arbeitete er zunächst als Statiker bei den Henschel-Flugzeug-Werken in Schönefeld bei Berlin, gab diese Stelle jedoch bald auf und richtete eine Erfinderwerkstatt in der Wohnung seiner Eltern ein. Hier entstand die Z1, eine program-mierbare Rechenmaschine, die allerdings noch nicht voll funktionsfähig war, weil sie mechanisch funktionierte.
Das Original der Z1 war im Wohnzimmer seiner Eltern aufgebaut und wurde mit den Plänen im Bombenkrieg zerstört. Sie wurde 1987 bis 1989 vom damals fast 80-jährige Zuse aus der Erinnerung nachgebaut und steht heute im Deutschen Technik-museum Berlin.
Mit seiner Entwicklung der Z3 im Jahre 1941 baute er den ersten vollautomatischen, programm-gesteuerten und frei programmierten, in binärer Gleitpunktrechnung arbeitenden Computer der Welt, die Z3 mit Speicher und einer Zentralrecheneinheit aus Telefonrelais.
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